Florian Teichmann trainiert das Frauen-Bundesligateam des Mey Post-SV Tübingen und hat selbst bereits zwei Mal beim Mey Generalbau Triathlon Tübingen mitgemacht. Der perfekte Experte also, um euch ein paar wichtige Tipps zu den Strecken zu geben.

Schwimmen im Neckar – denkt an die Strömung

Beim Mey Generalbau Triathlon Tübingen wird im Neckar geschwommen. Die Orientierung ist sehr einfach. Es geht jeweils eine Gerade hinaus und wieder zurück, Bojen markieren den Wendepunkt. Zudem ist die Strecke sehr zuschauerfreundlich. Eure Liebsten können Euch fast die gesamte Schwimmstrecke lang vom Ufer und der Eberhardtsbrücke aus beobachten.

Ihr solltet bedenken, dass ihr zunächst mit der Strömung schwimmt. Spart euch daher ein paar Körner mehr für den Rückweg auf. Vor allem auf der thallos Olympischen Distanz können 750 Meter gegen die Strömung ganz schön lang werden!

Wechselzone – wer sein Fahrrad liebt, der schiebt

Die Wechselzone der Age Grouper liegt in Tübingen auf einer langgezogenen Neckarinsel. Bevor man das Rad besteigen darf, muss man es zunächst einige Meter bis zu Mountline schieben. Dabei überquert man einen Holzstieg und steigt dann vor dem Uhlanddenkmal auf sein Fahrrad. Schaut euch die Wechselzone und den Weg zur Mountline beim Check-In genau an und übt am besten in eurer Vorbereitung, das Fahrrad so weit zu schieben.

Radfahren – 250 Höhenmeter pro Runde

Die Radstrecke führt euch über die Uhlandstraße, die Eberhardsbrücke auf die Wilhelmstraße und von dort stadtauswärts Richtung Schönbuch. Also raus in die idyllische Naturparkregion Auf einer Runde der Strecke müsst ihr dabei knapp 250 Höhenmeter überwinden. Diesmal ist die erste Hälfte der Runde die anstrengende, auf der zweiten Hälfte könnt ihr es schön rollen lassen. Der Straßenbelag ist in einem guten Zustand, nur auf der Wilhelmstraße müsst ihr auf die Gullideckel am Straßenrand achten, die teilweise versenkt sind.

Bei der Fahrt über die Eberhardsbrücke wird auch schon der Teppich in der Bundesliga-Wechselzone liegen. Da sollte man auch nochmal aufpassen.

Laufen durch die idyllische Altstadt

Die Laufrunde führt euch durch die sehenswerte Tübinger Altstadt- zentraler geht es nicht. Highlight und sportliche Herausforderung zugleich: denn auch beim Laufen gilt es, einige Höhenmeter zu überwinden, in etwa 45 pro Runde. Anders als beim Radfahren ist der Straßenbelag hier wechselnd, teilweise lauft ihr über Kopfsteinpflaster oder habt auch mal unebene Passagen dabei. Dort heißt es achtsam sein! Auf der Sprintdistanz lauft ihr zwei Runden, auf der thallos Olympischen Distanz insgesamt vier. Auf der Schnupperdistanz gibt es eine verkürzte Runde von 2,5 Kilometern. Hierbei tangiert die Strecke immer wieder kurz die Eberhardsbrücke – DAS Hauptstimmungsnest des Rennens.

Es gibt zwei Verpflegungsstellen auf der Laufstrecke, eine liegt auf dem Parkplatz „Am Haagtor“, eine zweite befindet sich vor der Stiftskirche.

Zuschauerhotspots – Neckarmüller, Wilhelmstraße und Marktplatz

Die Eberhardtsbrücke bildet natürlich das Zentrum des Triathlon und ist dementsprechend immer gut gefüllt. Wenn eure Begleiter einen guten Blick auf das Schwimmen haben wollen, können sie sich auch in den Biergarten vom Neckarmüller stellen, der liegt direkt an der Schwimmstrecke.

Beim Radfahren hat man als Zuschauer ja immer etwas mehr Zeit, da kann man sich im Willis auf der Wilhelmstraße erstmal einen Kaffee holen und von dort dann gut gestärkt die Sportlerinnen und Sportler anfeuern.

Auf der Laufstrecke bietet sich der Marktplatz zum Zuschauen an. Vor dem alten Rathaus hat man genug Platz zum Anfeuern und kann schöne Bilder fürs Familienalbum machen.

Sightseeing – das gibt es sonst noch zu sehen

Wer noch ein bisschen Zeit nach Tübingen mitbringt, sollte sich die Klosterabtei Bebenhausen anschauen. Direkt an der Radstrecke gelegen am Rande des Schönbuchs kann man von dort freitags oder samstags noch einen kleinen Warm-Up-Lauf starten.

Und das Schloss in der Tübinger Altstadt ist ebenfalls absolut sehenswert.