Absage des Mey Generalbau Triathlon Tübingen

Auch in diesem Jahr kann der Mey Generalbau Triathlon in Tübingen nicht stattfinden. Darauf haben sich der Veranstalter, die Deutsche Triathlon gGmbH, und die Stadtverwaltung verständigt.

Sportograf

„Es ist sehr bedauerlich, dass diese Großveranstaltung nun schon zum zweiten Mal in Folge ausfallen muss“, sagt Dr. Daniela Harsch, Bürgermeisterin für Soziales, Ordnung und Kultur. „Doch angesichts der unsicheren Infektionslage in den kommenden Monaten und aufgrund der hohen personellen Belastung der Stadtverwaltung durch die Corona-Pandemie ist diese Absage leider notwendig.“ Der frühe Zeitpunkt schaffe zumindest Planungssicherheit für alle Beteiligten.

„Die Situation in Tübingen ist unter Pandemie-Gesichtspunkten wirklich sehr speziell. Vor allem auf der Eberhardbrücke – in normalen Zeiten der Blickfang des Triathlons – würde ein Nadelöhr entstehen, das es in diesen Zeiten zu vermeiden gilt“, sagt Matthias Zöll, Geschäftsführer der Deutschen Triathlon gGmbH und fügt hinzu: „Wenn darüber hinaus noch der städtische Personaleinsatz für die notwendigen Sperrungen im ganzen Stadtgebiet Pandemie-bedingt nicht möglich ist, ist die Veranstaltung für uns in diesem speziellen Jahr nicht mehr durchführbar.“

Der Mey Generalbau Triathlon Tübingen fand 2016 erstmals statt und hat sich seitdem zu einem der beliebtesten Triathlons in der Region entwickelt, mit zuletzt mehr als 1.000 Starter*innen im Jahr 2019. Bereits 2020 musste der Triathlon aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden.

„Wir lassen uns von der erneuten Absage nicht entmutigen und werden zeitnah mit den Planungen für eine Austragung des Triathlons in 2022 starten“ sagt Zöll.